Holz im Garten ist im Trend
Holz im Garten ist im Trend. Holzdecks erfreuen sich grosser Beliebtheit. Die Gründe dafür sind vielseitig. Sei dies wegen der entspannenden Ferienatmosphäre, das Barfussgehen an sommerheissen Tagen, die gestalterischen Möglichkeiten, einfache Pflege und die Langlebigkeit die für dieses Naturprodukt sprechen.
Der respektvolle und ressourcenorientierte Umgang mit dem Rohstoff Holz wandelt sich immer mehr zum Trend im Garten.
Wie die Menschen verschieden sind, gibt es auch verschiedene Holzarten.
Bekannte Europäische Hölzer sind Akazie / Rubinie, Lärche / Douglas, thermobehandelte Hölzer wie Buche, Esche und Kiefer halten Einzug auf dem Markt.
Zum grössten Teil werden Tropenhölzer verwendet. Sei dies brasilianische wie Ipé, Cumaru, Jatoba, Massaranduba, Acapu weitere bekannte Hölzer sind Bangkirai, Sipo-Mahagoni, Western Red Cedar, Yellou Cedar, Moabi etc.
Die Vorteile bei den Tropenhölzern erkennt man klar durch die lange Lebensdauer, Gebrauchstauglichkeit, Rissigkeit, Härte und Rohstoffmenge.
Immer ein Thema ist die FSC-Zertifizierung von Inn- und Auslandhölzer.
Das FSC-Zertifikat wird vom Weltforstrat FSC (Forest Stewardship Council) vergeben. Der FSC hat Prinzipien und Kriterien für die umwelt- und sozialverträgliche Waldbewirtschaftung aufgestellt. Diese Standards müssen weltweit in allen Wäldern mit dem FSC-Zertifikat eingehalten werden. Unabhängige Zertifizierungsfirmen überprüfen die zertifizierten Forstbetriebe regelmässig.
Abschliessend muss jedoch festgehalten werden, dass einerseits die verfügbaren Mengen von FSC-Hölzern eher klein sind und anderseits Hölzer zur Auswahl kommen die uns unbekannt sind. Mitteleuropäische Hölzer sind in begrenzten Mengen zertifiziert erhältlich.
Holz ist ein Naturprodukt und lebt. Jedes Holzdeck ist ein Unikat. Im Laufe der Zeit wird sich die Oberfläche des Holzdecks durch die UV-Strahlung der Sonne sowie Regen und anderen Witterungseinflüssen wie Hitze und Kälte und der Luftfeuchtigkeit verändern. Das Holz erhält die natürliche silbergraue Patina. Das Fugenbild verändert sich durch das Wachsen und Schwinden der Parallelbretter, dies kann je nach Holzart und Brettbreite bis 8mm ausmachen. Deshalb ist eine Beratung durch eine Fachperson unumgänglich. Natürlich kann die Holzfarbe durch regelmässige Ölbehandlung fast erhalten werden, dies bedingt eine jährliche
Pflege. Gleichzeitig schützt das Öl von Witterungseinflüssen und verhindert das Eindringen von Wasser oder das Ansetzen von Pilzen.
Bodenroste gelten bei Nässe als glitschig, dies trifft jedoch nur zu, wenn sie nicht oder nur mangelhaft gereinigt werden.
Das Holz selbst hat im gereinigten Zustand ob nass oder trocken bezüglich Haftung ähnliche Werte. Holz wird glitschig wenn sich auf der Oberfläche eine Schicht aus Staub und Russpartiklen bildet, diese wird dann bei Nässe so richtig seifig. Diese Schicht ist zudem Nährboden für Algen und Pilze, welche ihrerseits noch dazu beitragen, dass die Fläche noch rutschiger wird. Mit der Zeit wachsen diese Pilze in das Holz ein und reduzieren die Langlebigkeit des Holzdecks.
Die einfachste und effektivste Reinigungsmethode ist das Holz mit einem Wasserstrahl abzuspritzen ev. unter Mithilfe einer feinen Bürste. Der Hochdruckreiniger darf nur mit einem sanften Strahl angewendet werden. Mit zu hohem Druck würde es das Holz wie sandstrahlen und rau werden. Bei extremen Verschmutzungen sind spezielle Reinigungsmittel durch eine Fachperson anzuwenden.
Konstrukttiefer Holzschutz und die Montage sind verantwortlich für die Lebensdauer des Holzdecks. Es beginnt mit der Planung, dabei ist ein besonderes Merkmal auf den Unterbau zurichten, der entscheidet über die Dauerhaftigkeit, Stabilität und die langfristige Ästhetik ihres Holzdecks. Nur wenn der Unterbau stimmt werden sich die Bretter nicht verwerfen und eine gleichmässige Oberfläche wird gewährleistet. Die Montage der Parallelbretter kann verschieden durchgeführt werden, wobei jede Art der Montage ihre positiven und negativen Seiten hat. Je nach Situation werden vorgefertigte Elemente montiert, oder es wird sichtbar von oben geschraubt was ästhetisch nicht immer passt. Deshalb gibt es auch verdeckte Montagesysteme die sich eignen.
Aus diesen gründen Holz auch in Ihrem Garten! Lassen Sie sich von diesem starken Material überzeugen es wird Sie begeistern! |